Willkommen zur zweiten Ausgabe in 2007
e.baumann.partner ist: 4x im Jahr kurz und knackiges, informatives How-To-Wissen rund um unsere Kernkompetenzen „Krisen und Konflikte“, „Führung“ und „Veränderung“.
Thema dieser Ausgabe: 50plus - Veränderung durch demographischen Wandel.
Das systemische Zitat
Wir werden nicht älter mit den Jahren, wir werden neuer jeden Tag.
Emily Dickinson
Was das Altern der Belegschaft für ein Unternehmen bedeutet
Dass die deutsche Bevölkerung immer älter wird, ist nicht neu. Natürlich wirkt sich das auch auf das Alter der Beschäftigten in Unternehmen aus. Aber soll man Alte dann feuern? Oder besser fördern? Oder anders führen?
Dabei sind Freisetzung und Vorruhestandsregelungen von älteren MitarbeiterInnen ein Auslaufmodell, besonders weil durch die Bevölkerungsstruktur weniger junge Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Kaum ein Unternehmen wird dabei den Verlust von spezifischen und nützlichen Erfahrungen, persönlichen Kundenbeziehungen, betrieblichen Kenntnissen und ggf. Führungspraxis finanzieren können. Noch weniger, da Jüngere das KnowHow und HowTo erst langwierig (und kostspielig) neu erwerben müssen.
Ein Generationenkonflikt scheint vorprogrammiert. Veränderungen auch.
Das bedeutet daher vor allen Dingen innerbetriebliche Umstellungen und Anpassungen. Hier sind Führungskräfte besonders gefragt, denn die Veränderungen müssen gemanagt werden.
Allerdings bringt die Situation auch Vorteile mit sich. Denn außerhalb des Betriebs ändert sich die Altersstruktur ebenso. Hier lässt sich besonders das Gebiet der Kundenbeziehungen stärken.
Wie kann man der „großen Überraschung“ Generationskonflikt vorbeugen?
- Eignen Sie sich als Führungskraft Kenntnisse im Umgang mit älteren MitarbeiterInnen und dem Einsatz ihrer Kompetenzen an.
- Achten Sie auf die Bedürfnisse älterer MitarbeiterInnen und älterer KundInnen, um diese möglichst früh zu erkennen. Dann können Sie die Organisation und die Arbeitsprozesse nötigenfalls rechtzeitig darauf abstimmen.
- Aktivieren Sie Konzepte der Personal- und Organisationsentwicklung (wieder) verstärkt.
- Versuchen Sie, Konflikte zwischen den Führungskräften und den MitarbeiterInnen professionell beizulegen, damit daraus keine nachhaltige Belastung für die MitarbeiterInnen entsteht.
- Achten Sie auf eine angemessene Wertschätzung gegenüber älteren MitarbeiterInnen.
- Achten Sie dabei auch auf die Bedürfnisse jüngerer MitarbeiterInnen im Unternehmen und fördern sie ein tolerantes Nebeneinander aller.
Wenn Sie noch mehr dazu lesen möchten, finden Sie auf unserer Website ein Whitepaper dazu.
Machen Sie sich fit an einem Tag, z.B. durch unseren Workshop
MitarbeiterIn: Alt. Feuern? Fördern? Führen?
Führung von PotentialträgerInnen »50plus«
Klicken Sie für Details bitte auf die Termine
- 12. Dezember 2007 . 1 Tag in Hannover
- 18. April 2008 . 1 Tag in Hannover
- 27. Oktober 2008 . 1 Tag in Hannover